Delfine & Delfintherapie

Schwimmen und Therapie

Wie Ihr wisst, ist die Arbeit mit den Delfinen einer der beiden Stützpfeiler der IDC-Therapie. Wie bei vielen tiergestützten Therapien leisten die Tiere auch hier wertvolle Arbeit.
Zwar gibt es ziemlich wenige Studien über den Mehrwert tiergestützter Therapien, jedoch sind die praktischen Erfolge von Tieren bei der Arbeit mit kranken und behinderten Menschen jeden Alters nicht von der Hand zu weisen. Hierüber gibt es auch eine positive Studie der Universität Würzburg.
Tiere machen Spaß und „öffnen“ für weitere Therapiemaßnahmen. Selbstbewusstsein und Eigenmotivation werden erhöht und Stress wird abgebaut. Die Patienten bauen eine Verbindung zum Tier auf. Dadurch steigt ihr Wohlbefinden und die geistige Entwicklung wird verbessert.
Durch Einbeziehung von Tieren in Bewegungsabläufe können außerdem motorische Fähigkeiten trainiert werden.
Die Tatsache, dass man mit „Delfinen schwimmt“, sollte allerdings noch etwas differenziert werden. Grundsätzlich kann nicht jeder Aufenthalt im Wasser mit Tieren als therapeutische Arbeit bezeichnet werden. Deshalb wird auch streng zwischen Delfin-Schwimmen und Delfin-Therapie unterschieden. Schwimmen mit Delfinen ist noch keine Delfintherapie!
Delfin-Schwimmen bedeutet lediglich, dass man mit Tieren im Wasser ist (allerdings ohne Konzept oder eine therapeutische Basis). Dieses wird oft von den Touristen gemacht, die sich der Faszination dieser Säugetiere nicht entziehen können. Es gibt Meinungen, dass sogar in diesem Fall positive Effekte auf die Gesundheit auftreten können. Dies soll an der heilenden Wirkung der von den Tieren ausgehenden Echolokationslauten (das sind die Kommunikations-Geräusche, die Delfine machen) liegen.

Die Begegnung mit frei lebenden Delfinen im Meer ist eine recht gefährliche Angelegenheit, schließlich handelt es sich bei nicht-trainierten Delfinen um wilde Tiere mit entsprechendem Instinkt- und Abwehrverhalten. Das ist einer der Gründe, warum dies in den USA in freier Natur verboten ist.
Davon abzugrenzen ist die Delfin-Therapie. Dabei handelt es sich um eine therapeutische Maßnahme, bei der die Tiere quasi als Helfer fungieren. Sie sind Teil der Therapie und selbstverständlich entsprechend trainiert. Und genau das ist es, was bei IDC gemacht wird. Jeder Delfin ist entsprechend ausgebildet und wird aufgrund seiner Persönlichkeit passend zum Patienten eingesetzt (JA, die Tiere haben eine Persönlichkeit, sind also mehr oder wenig verspielt, bedächtig, …). Interessanterweise haben die „kleinen“ Delfine (also die Delfin-Kinder) schon in sehr frühem Alter therapeutische Fähigkeiten. Das liegt daran, dass sie quasi als Therapeuten aufwachsen: sie beobachten die tägliche Arbeit ihrer Eltern und lernen es „von der Pike auf“.
Wir – also die Initiatoren dieser Seite – haben die Erfahrung gemacht, dass es unseren Kindern sehr geholfen hat. Ob dies vielleicht eher an der Klassenzimmer-Arbeit lag als an den Delfinen oder ob es vielleicht damit zu tun hat, dass sich während der Zeit in Florida ausnahmslos alles um unsere Kinder gedreht hat – anders als zu Hause, wo man auch noch einen normalen Alltag hat – spielt unter dem Strich für uns keine Rolle. Wir sind sehr glücklich und stolz darauf, wie sehr es den Kindern geholfen hat.
Jetzt informieren: Dolphin Care e.V. +49 (0) 172 8439106  | 
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